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Princess Mononoke by Sakimichan

Walt Disney hat ein sehr großen Einfluss auf die westliche Kultur. In Japan hingegen etabliert sich Studio Ghibli als das Kulturmotor der östlichen Welt. Bei Ghibli ist die Darstellung der Frauen und Mädchen besonders wichtig. Denn nicht selten stehen sie im Mittelpunkt des Geschehens. In diesem Artikel werden die Frauenbilder von Disney und Ghibli miteinander verglichen.

Auch sehen sie in ihrer Arbeit die gesellschaftliche Verantwortung, junge Mädchen zu erwachsenen vernunftbegabten Frauen heranreifen zu lassen. Dies animiert dazu das traditionellen Frauenbildes in Japan zu hinterfragen.

Walt Disney verfolgt mit seinem Frauenbild ein anderes Ziel. Statt das traditionelle Frauenbild zu hinterfragen, bedient es dieser. So werden die meisten Prinzessinen als leichtgläubig, auf ihren Prinz hoffend und wunderschön dargestellt. Es gibt auch Ausnamhen, wo ich später eingehen werde. Für den Vergleich wähle ich Pocahontas (Film).

Sie ist zwar nicht direkt Prinzessin, aber sie nimmt diese Rolle ein. Ihr ist zwar das Wohl aller MEnschen wichtig, aber auch die Liebe zum John. Hier setzt sie ihren Fuß auf Romantik und Drama. Auch versucht sie die Konflikte friedsam und ohne Waffengewalt zu lösen. Sie verkörpert das Ideal der Frauen und Friedensstifter.

San aus dem Ghiblifilm Prinzessin Mononoke hingegen sieht gar nicht hübsch und schön aus. Manchmal schmiert sie Blut ins Gesicht und hat rot bemalte Fangzähne im Gesicht, um ihre Verbundenheit zu den Wölfen zu zeigen. Auch löst sie Konflikte mit rohe körperliche Gewalt. Sogar das Töten von Eboshi hat sie im Sinn.

Hayao Miyazaki will damit keineswegs sagen, dass jede Frau ihre Pfanne in Keulen umschmieden soll, um ihre Ehemänner zu verdreschen. Er will vielmehr weg von Sexismus und mehr die Themen Moderne und Umweltschutz in den Vordergrund stellen. San jagt nicht ihrem Prinzen Ashitaka hinterher und sie hat auch nicht auf ihn gewartet, sondern sie will den Kampf zwischen Mensch und Natur beenden.

Das Prinzessin-Syndrom, wie die beiPocahontas, ist in Disneyfilmen kein Einzelfall. Es hat bereits 1937 mit Schneewitchen begonnen und selbst über 60 Jahre später verbleibt dieser Syndrom. Doch im Mulan (Film) ist der gleichnamige Heldin dieses Syndrom nicht behaftet. Die Prinzessinnen aus Die Eiskönigin – Völlig unverfroren durchbricht das traditionelle Rollenverständnis. Im Film geht es nicht primär um die Romanze zwischen Msann und Frau, sondern die tiefgründige Beziehung zweier Schwestern.

Doch wie wirkt sich die Prinzessinwahn der 60 Jahren Disney-Filmgeschichte in der westlichen Kultur aus?

Nun ich zähle einige Punkte auf, was durch den Wahn vermittelt wurde:

  • Die Frau hat schön zu sein.
  • Die Frau hat dem Mann zu gefallen.
  • Die Frau hat sich für die Liebe völlig aufzuopfern. Dabei ist sie sich nicht sicher, ob ihr "Prinz" sie wirklich liebt.

Würdet ihr eure Töchter oder junge Schwester die Disney- oder Ghiblifilmen ansehen lassen?

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