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Hayao Miyazaki und Mamoru Oshii gehören zu den einflussreichsten Regiesseure in der japanischen Geschichte. Mamoru Oshii ist bekannt für Ghost in the Shell. Die Stile dieser Regiesseure können nicht unterschiedlicher sein. Mamoru Oshii diskutiert jedoch gerne mit Toshio Suzuki über Hayaos Filme. Unter anderem hat sein Kommentar zu Das wandelnde Schloss viele Ghiblifans fasziniert. Also haltet euch fest.

Das Interview lief im japanischen TV, wo auch Nobuo Kawakami neben Toshio Suzuki gesellte. Als man Mamoru fragt, was sein Lieblingsfilm sei, macht er eine interessante Einleitung: Erst meint er Das Schloss im Himmel, aber ändert seine Antwort in "Das wandelnde Schloss" um.

Darauf fragt Suzuki überrascht: "Du magst Hauro?" Er ist überrascht, weil er nicht eins der "nationalen Schätze"[1] erwähnt hat. Mamrou fügt hinzu, dass es der einzige Film von Studio Ghibli sei, die er selbst besitzt. An dieser Stelle gehen wir doch etwas zurück, als der Film in die japanische Kinos kam und bringen es auf einen Punkt: Der Film wurde hart kritisiert und als absoluter "Salat" bezeichnet.

Mamorou führt die Türen in Hauros Schloss an, wo eine vierfarbige Scheibe zu sehen ist. Eins dieser Farbe ist schwarz, was Einblick in Hauros Erinnerungen gewährt. Durch diese Tür herrscht Krieg und Hauro ist in Schwarz gehüllt. Nun verknüpft er diese Farbe mit der PSyche des Menschen: Jeder Mensch hat ein Geheimnis und die Farben repräsentieren die innere Gedanken und Gefühle der Menschen. Hier sein Zitat ins Deutsche übersetzt:

Howl-transform

"Männer haben vier Welten ... Eins davon kann man weder seiner Familie noch seine Frau zeigen. Sie haben eine dunkle Seite, die sie nicht mal ihre eigene Tochter zeigen können. Diese dunkle Seite ist ihr vierter Teil. Nun für einige Leute, macht es den halben Mann aus. Miyazaki verstand es, was man von ihm erwarten würde. Ich war beeindruckt von diesem Filmausschnitt [...] Wenn man diesen dunklen Ort betrittst, kann man sich in ein Monster verwandeln und entlang des Weges sterben. Wenn du nach Hause kommst, wird man erschüttert sein. Männer haben sowas. Ich glaube dies gilt vielleicht auch für Frauen, aber sicherlich womit jeder Mann versteht."

Im Interview hat Toshio seine Meinung weder bestätigt noch widerlegt. Doch diese Aussage gibt uns Lesern und Zuschauern einiges zu bedenken.

Nun wie denkt ihr darüber? Seid ihr der gleichen Meinung wie Mamorou oder seht ihr da ein Hacken? Schreibt in die Kommentare.

Wenn ihr euch über solche Themen interessiert und vor der englische Sprache nicht zurückschreckt, hier eine Empfehlung: Book vs. Movie: Howl's Moving Castle.

Falls ihr in Japan seid, könnt ihr die Ausstellung in Nagoya besuchen. Es läuft noch einen Monat.

Quelle: Ghibli (jp.), abgerufen 05.10.2015

Anmerkungen

  1. Bei Ghiblifilme versteht man darunter Mein Nachbar Totoro, Nausicaä aus dem Tal der Winde, Chihiros Reise ins Zauberland und Prinzessin Mononoke.

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