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Wakabayashi

Wir wissen, dass nicht allein die Bilder für den Genuss eines Films zuständig ist, sondern auch die Musik und Geräusche. Schließlich übermitteln sie auch Emotionen. Kazuhiro Wakabayashi ist langjähriger Sound Director für viele Filme von Studio Ghibli. Bekannt ist er für folgende Werke:

  • Ranma 1/2
  • The Vision of Escaflowne
  • Soul Eater
  • xxxHolic
  • Squid Girl
  • The Seven Deadly Sins
  • Ghost in the Shell

Für Studio Ghibli wirkt er an folgende Filme:

Der 50-jährige Wakabayashi hat einen Vortrag in Digital Hollywood gehalten. Es ist eine Universität, die sich auf Animation, Computergrafik und Webdesign spezialisiert hat.

Er erklärt, dass Regiesseure mit dem Aussehen ihres Werkes so sehr beschäftigt sind, dass sie keine Gedanken über den Ton machen. Der Tonregiesseur hat die Aufgaben:

  • Snychronsprechern auszusuchen und zu trainieren
  • Toneffekte erstellen
  • Zusammenfügen von Musik, Dialoge und Ton

Es kann sogar vorkommen, dass ihm nur schwarzweiß Bilder vorligen. Die digitasle Effekte werden dann später hinzugefügt. Im schlimmsten Fall hat er nur einen Skript vor sich. Wenn die Synchronisation und Bildmaterial fertig sind, kann es passieren, dass sie nicht synchron sind. Dann muss eins der beiden erneuert werden.

Wakabayashi ist ein Pionier in seinem Fachbereich. Denn zu seinem Studentenzeit hat es seinen Beruf nicht gegeben. Da er ein Fan von der Komödie "Urusei Yatsura" ist, arbeitet er als Teilzeit bei der gleichnamige Anime-Umsetzung. Dann hat er sogar eine Vollzeitstelle angenommen.

Regieusseurn des Animes ist Mamoru Oshii gewesen. Durch ihn bekommt er weitere Aufträge. Auch für Hayao Miyazaki hat er an viele Filmen gearbeitet. Um einen möglichst authentischen Ton zu bekommen, verwendet Wakabayashi kein Ton zweimal.

Auch bringt er den unterschiedlichen Arbeitsverhalten von Miyazaki und Oshii auf den Punkt. Wenn Miyazaki mit der Arbeit eines Zeichners unzufrieden ist, ist er in schlechter Stimmung und zeichnet dann alles slebst neu. Oshii hingegen kann nicht zeichnen und ist verpflichtet mit seinen Mitarbeitern zu sprechen. In dieser Hinsicht ist er kommunikativer als Miyazaki.

Hier will er keineswegs Miyazaki kritisieren, sondern die Wichtigkeit der Kommunikation verdeutlichen. Denn ein Tonregiesseur muss mit anderen zusammenarbeiten. Als Beispiel führt er Kinder als Synchronsprecher an. Wenn man ihnen direkt sagt, was sie flasch machen, sind sie demotiviert. Daher ist es ratsam zuerst zu erwähnen, was der Andere richtig gemacht hat und zeigt dann, woran noch gearbeitet werden muss.

Er hebt hervor, dass die bestmögliche Werk entstehen kann, wenn man mit anderen gut zusammenarbeitet.

Quelle: dhw.co.jp (jp.), RN 24 (eng.)

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