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Kubo-moon

Kubo mit seinem Shamisen und einem Origamisamurai im Mondlicht.

Heute startet der Film Kubo – Der tapfere Samurai in den deutschen Kinos. Ich habe den Film bereits in englische Sprache geschaut. Wenn ich sage, dass der Film wunderschön animiert ist, untertreibe ich. Denn Stop-Motion hat noch nie so gut ausgesehen. Im Film sind die Einflüsse von Hayao Miyazaki und Akira Kurosawa nicht von der Hand zu weisen. Denn beide Regisseure haben nicht nur in Japan kulturellen Einfluss, sondern auch in der westlichen Welt.

Der Film startet bereits ab 19.082016 in den amerikanischen Kinos unter dem Titel „Kubo and the Two Strings“. Die Kritik ist überwiegend positiv. Travis Knight führt zum ersten Mal Regie eines Films, was den Film umso beeindruckender macht. Denn er schafft neben Humor auch eine gefühlsvolle Geschichte zu erzählen.

Worum geht's? Es war einmal ein japanischer Junge mit einer Augenklappe namens Kubo, der in einem überschaubaren Küstendorf wohnt. Jeden Abend erzählt seine Mutter Sariatu ihm die Geschichte seines Vaters Hanzo, einem Samurai. Ausgerüstet mit dem Streichinstrument Shamisen und Origamipapier erzählt er im Dorf Hanzos Geschichte. Doch eines Tages beschwört er versehentlich Geister, die nach seinem verbliebene Auge trachten. Um ihnen zu entkommen, muss er die Rüstung seines Vaters finden. Mit einem überfürsorglichen Schneeaffen und einem lockeren Hirschkäfer macht er sich auf die Reise.

Kubo-get-ready

Kubo macht sich mit einem Affen und Käfer auf die Reise.

Der Film thematisiert das Erwachsenwerden und die damit verbundenen Probleme. Die Effekte sehen wirklich fantastisch aus. Ich habe nicht geglaubt, dass die handgecmachten Figuren mit Stop-Motion animiert wurden. Der Film hat mich in der ersten Minuten gepackt, weil Kubos Mutter Sariatu mir sowohl unterhält als auch Leid tut.

Meiner Meinung nach steht der Film den Ghiblifilmen nicht nach. Mit Travis Knight habt ihr ein talentierten regisseur gefunden. Wenn ihr nach weiteren begabten Regisseuren sucht, ihr wisst, dass Hayao Miyazaki von seienr Arbeit zurückgetreten ist, empfehle ich euch den Artikel Wer kommt nach Hayao Miyazaki?.

Ich habe im Film viele Elemente aus Ghiblifilmen entdeckt. Aber ich lasse euch die Bühne: Verspürt ihr auch den Ghiblizauber im Film? Schreibt unten in die Kommentare ;)

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