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Granmammare ist Fujimotos Frau und Ponyos Mutter. Seeleute der Koganei Maru halten sie für eine Schutz-Göttin bzw. Göttin der Barmherzigkeit Kannon.

AussehenBearbeiten

Sie ist um vieles länger als ein Schiff. Die Koganei Maru sieht, verhältnismäßig zu ihrer Länge einem Spielzeugboot gleich. Dies ist keineswegs eine Übertreibung. Sie hat rosarotfarbiges langes Haar, das sie offen trägt. Sie trägt ein weißfarbiges langes Kleid; geschmückt mit goldenen Ketten. Sie umgibt eine helle Aura, was ihre Göttlichkeit und Schönheit unterstreicht.

PersönlichkeitBearbeiten

Sie streift in den Ozeanen umher und erfreut sich über dessen weite Schönheit. Im Gegensatz zu ihrem Mann ist sie optimistisch und hegt keine Verachtung gegenüber den Menschen. Auch hält sie Ponyo nicht davon ab zu den Menschen zu gehen.

Wenn ihr Mann um ihre Hilfe bittet, zögert sie nicht. Sie ist bemüht zum Wohl aller zu handeln. So berät sie sich auch mit Lisa über ihre Kinder. Das zeigt, dass sie als Göttin demütig ist.

ZauberkraftBearbeiten

Im Film Ponyo - Das große Abenteuer am Meer von Studio Ghibli ist sie das bekannteste Wesen mit der stärksten Zauberkraft. So kann sie ihre Zauberkräfte nutzen, ohne das bestehende Ökosystem zu stören.

Zu ihren Zauberkräften gehörenBearbeiten

  • Sie kann ihre Länge verändern. So kann sie grö0er als ein Schiff werden oder die Länge eines Menschens annehmen.
  • Durch Berührung mit ihrer Hand kann sie Gedanken lesen. So erfährt sie in sehr kurzer Zeit, was geschah, nachdem sie ihre Hand auf Fujimotos Kopf legte.

GottheitBearbeiten

Die Göttin Kannon gehört zu den verbreitesten Gottheiten in Asien. Daher wird Guranmanmare von den Seeleuten als Schutzgöttin (Maria Kannon) angesehen. Vermutlich liegt ihre Urspung in der indische Kultur im Jahr 100 - 200. Erst im 6. Jahrhundert kam der Buddhismus nach Japan und so auch die Figur Kannon. In Japan wird Kannon mit den Schriftzeichen 観音 oder 観世音 versehen, was allsehend und allhörend bedeutet. So sieht und hört Kannon all das Leiden und er nimmt die Gebete der Menschen wahr.

Kannon war anfangs ein männlicher Gott, was später beide Geschlechter trug und später als Göttin angebetet wird. Heute hat Kannon viele Bezeichnungen und Formen. So z.B. Bokefuji Kannon (呆け封じ観音), die um ältere Menschen kümmert. Am bekanntesten ist die Form „Maria Kannon“ (マリア観音), die Göttin der Barmherzigkeit. Im Film wird diese Form verwendet.

Die Form kam erst im 17. Jahrhundert auf, wo das Christentum in der Tokugawa-Ära (1615-1867) verboten wurde. Im Nagasaki bauten Christen Statuten auf, die sie als Maria Kannon verehren. Dadurch konnten sie ihre Anbetung zu Maria (Mutter Jesu) verbergen. Weitere Informationen in englischer Sprache unter Maria Kannon und OnMarkProductions.

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