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Joe Hisaishis bürgerlicher Name ist Mamoru Fujisawa (jp. 藤澤 守). Er ist Komponist, Pianist, Dirigent und auch Autor und Regiesseur. Bekannt wurde er durch seine Musik für Studio Ghibli und Takeshi Kitano. Helen McCarthy lobte ihn für seine Nausicaä aus dem Tal der Winde-Musik mit schon für sich herausragende Musik [...] beschwört Wunder, Schönheit, Pracht und Magie, ohne dass es der Worte bedarf.[1].

Er ist bekannt dafür neue Musikrichtungen zu entdecken und diese zu vermischen. Darunter gehören Minimal Music, Elektronische Musik, Klassische Musik und japanische klassische Musik. Seine Instrumente sind Violin, Piano und Tasteninstrument.

Joe wurde nach Quincy Jones benann: Quincy wird im Japanischen als Kuinshi gesprochen und als Hisaishi geschrieben. Joe ist die Abkürzung von Jones.

LebenBearbeiten

Bereits mit 5 Jahren hat er am Violinuntericht teilgenommen. 1969 studierte er am Kunitachi-Musikhochschule, wo er bereits Musikstücke komponierte, wo er unter anderem vom Philip Glass und Erik Satie beeinflusst wurde. An der Hochschule hat er sich mit Minimal Music beschäftigt. Sein Lehrer war Takeo Watanabe, der ebenfalls ein sehr bekannter Animemusik-Komponist ist.

Für Animes komponierte er ab 1974 für Sasuga no Sarutobi und Futari Taka. Gyatoruzu war der erste Anime für der er Musikstücke komponierte. In den 70er Jahre haben J-Pop, Elektronische Musik und New-Age Music Joes Stil beeinflusst. In der Zeit hat Yellow Magic Orchestra ihn sehr beeinflusst. Sein erstes Album MKWAJU erschien 1981, was ein Jahr später mit dem Namen Joe Hisashie erneut veröffentlicht wurde[2]. Bekannt wurde er durch Hajime Ningen Gyatoruz und Robokko Beeton.

1982 brachte er das Album Information raus. 1983 empfohl Tokuma ihn für den Film Nausicaä aus dem Tal der Winde zu arbeiten. Hayao Miyazaki und Isao Takahata sind mit dem Ergebnis zufrieden. Seitdem hat Joe die meisten Stücke für Studio Ghibli komponiert[3]. In den 90er Jahre hat er viel für Animes komponiert.

1988 gründete Hisaishi sein Label Wonder Land Ind., seit 1991 arbeitete er auch mit dem Regisseur Takeshi Kitano zusammen. Heute leitet er das New Japan Philharmonic Orchestra[4].
1998 ist er für die Musik von Winter-Paralympics 1998 verantwortlich. Es folgen zahlreiche Aufträge für Filme und Festivals.

AuszeichnungenBearbeiten

  • Gewann sechsmal den Japanese Academy Award for Best Music: 1992, 1993, 1994, 1999, 2000, 2009 und 2011[5]
  • 48th Newcomer Award 1997 von Ministry of Education (Public Entertainment Section)
  • November 2009: Violetten Ehrenmedaille (Japan)[6]

MitwirkungenBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Helen McCarthy: Hayao Miyazaki: Master of Japanese Animation : Films, Themes, Artistry. Stone Bridge Press, Berkeley 1999, S. 77 („outstanding music in its own right. […] convey wonder, beauty, awe and magic with no need for words.“
  2. Hisaishis Musik (Arte 22.12.2006), abgerufen am 12. Juni 2008
  3. Patrick Drazen: Anime Explosion! – The What? Why? & Wow! of Japanese Animation. S. 262. Stone Bridge Press, 2003. (englisch)
  4. Hisaishis Musik (Arte 22.12.2006), abgerufen am 12. Juni 2008
  5. Japan Academy Prize, jp. (23.02.2011)
  6. Ghibli Composer Joe Hisaishi Awarded Medal of Honour (23.02.2011)
Tonari.no.Totoro.600.502891
Darum sind Ghibli- filme faszinierend (=> Diskussion).

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