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Princess Mononoke - Moro Laughing In 11 Languages-000:32

Princess Mononoke - Moro Laughing In 11 Languages-0

Moros Lachen in elf Sprachen. Achtet auf Chinesisch.

San-sleep

San und Moro

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Ich liege hier und lausche dem Sterben des Waldes; und wie er sterbe auch ich bald. Aber bis dahin träume ich von dem Augenblick, in dem ich diese unheilvolle Frau [Eboshi] zwischen meinen Zähnen zerquetsche. [...] Die Menschen bereiten sich auf die Schlacht vor, das Feuer ihrer Waffen wird bis hierher reichen. [...] Typisch Mensch, bei euch denkt jeder nur an sich. San ist ein Kind unseres Stammes, und wenn unsere Welt untergeht, dann bleibt sie bei uns und geht mit uns unter. [...] Schweig, Junge [Ashitaka]! Vergiss nicht, du sprichst mit einer Göttin! Ihre Menscheneltern, die meinen Wald besudelten, sind vor mir geflohen und haben mir ihr Kind vor die Füße geworfen. Ich habe sie aufgezogen, und nun ist meine arme, hässliche, schöne Tochter weder Wolf noch Mensch. Was kannst du schon für sie tun?

— Moro zu Ashitaka im Film Prinzessin Mononoke bei 01:17:00

Mit ihren 300 Jahren gehört Moro zu den klügsten und ältesten Tiergöttern. Sie hat drei Kinder, wobei das Menschenkind San von ihr adoptiert worden ist. Vor vielen Jahren siedelten sich die Menschen im Zedernwald an. Doch schon bald flohen sie vor der großen Wölfin und ließen ein Kind zurück. Moro verschonte die kleine San und zog sie zusammen mit ihren beiden leiblichen Söhnen auf. Laut Eboshi haben die Wölfe Sans Seele gestohlen.

AussehenBearbeiten

Moro ist eine Göttin in Gestalt einer riesigen weißen Wölfin. Sie besitzt zwei Ruten bzw. einen gespaltenen Schwanz. Sie besitzt braune Augen, das Augenweiß ist bei ihr oft rötlich gefärbt. Ihre Form und ihr schneeweißes Fell geben ihr eine besondere Ausstrahlung. Während Moros Fell schneeweiß ist, verfügt das ihrer Jungen über einen leichten Blaustich.

PersönlichkeitBearbeiten

Sie geht stets sehr entschlossen vor und resigniert auch dann nicht, als auch sie von einer tödlichen Kugel aus Eboshis Gewehr getroffen wird. Obwohl sie die Menschen abgrundtief hasst, erkennt sie in Ashitaka einen Freund des Waldes und lernt ihn zu schätzen, auch wenn sie es nicht nach außen hin zeigen möchte. Gegenüber dem Stamm der Wildschweine ist sie ein wenig offener. Den einzigen Keiler, den sie achtet, ist der weise blinde Okkoto von der Insel Kyushu, mit dem sie einst befreundet gewesen war.

HandlungBearbeiten

Emblem-important
Achtung dies ist ein Spoiler!
Dieser Artikel verrät alles was im Anime vorkommt. Wer den Anime nicht gesehen hat, kann durch das Lesen dieses Artikels die Spannung auf den Anime genommen werden.

TodesurteilBearbeiten

Als Moro zusammen mit ihren Kindern das "Ochsengespann" von Madame Eboshi überfällt, wird Moro verletzt, denn als sie nahe an Eboshi dran gewesen ist, feuert diese ihre Feuerwaffe ab und trifft die Wölfin damit tödlich am Hals. Daraufhin stürzt sie die Klippe hinunter, stirbt aber noch nicht. Diese Wunde ist jedoch ihr Todesurteil. Im Gegensatz zu Nago nimmt sie allerdings die Wunde hin. Als San der Wölfin rät den Waldgott darum zu bitten, sie zu retten, erwidert sie ihr Folgendes: "Tochter, ich habe lang genug gelebt. Der große Geist des Waldes soll mein Leben ruhig haben."

Letzte MinutenBearbeiten

Moro nutzt die ihre letzten Minuten, um ihre Tochter zu retten. Sie liegt zur Hälfte im See des Waldgottes und will eigentlich ihre verbliebenen Kräfte für Eboshi aufheben. Aber schließlich ist sie der Meinung, dass ihre Tochter wichtiger ist, als die Rache an Eboshi. Sie steigt zur Hälfte aus dem See und warnt ihre Söhne: "Ihr dürft ihn [Okkoto] auf keinen Fall berühren, sonst geht der Fluch auch auf euch über!" Als dann der in einen Dämon verwandelte Okkoto Moro angreift, meint diese: "Gib mir meine Tochter wieder". Daraufhin beißt sie die wurmartigen Ausläufer der Dämonengestalt ab, bis sie es schafft zu ihrer Tochter San vorzudringen und diese in ihr Maul zu nehmen. Moros letzte Worte lauten: "Ashitaka, du musst San retten". Eilig wühlt dieser bis er San aus Moros Maul hinausnehmen kann und rennt mit ihr in den See, bevor der Waldgott Okkoto erreicht und dem alten Wildschein das Leben nimmt. Kurz darauf fällt auch Moro zu Boden. Jigo und Eboshi glauben, dass Moro tot ist. Als der Waldgott schließlich enthauptet wird, wird Moros eigentlich toter Kopf von der schleimigen Substanz abgetrennt und beißt als letzte Handlung Eboshis rechten Arm ab. Danach wird sie von dem schleimigen Körper des Waldgottes aufgenommen.

GottheitBearbeiten

Wahrscheinlich greift Moro Menschensiedlungen an, wodurch Sans Eltern sich vor ihr fürchten. In japanischen Märchen werden wütende Götter mit Opfergaben besänftigt wie z.B. im Schippeitaro [1]. Hier bieten die Menschen ihr Kind als Opfergabe dar. Vermutlich aus diesem Grund haben Sans Eltern ihre Tochter Moro dargeboten.

Interessant an Moro ist, dass sie eine Göttin ist. Meist werden Wolfsgötter als Männer dargestellt. Daher besitzt Moro in der japanischen Ausgabe eine männliche Stimme. Ungewöhnlich an ihr ist, dass sie ein Menschenkind adoptiert. In vielen japanischen Märchen werden verlorene Kinder von Menschen adoptiert. Das westliche Publikum erinnert dies an Das Dschungelbuch.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Brauns, David: Japanische Märchen und Sagen. Leipzig: Verlag von Wilhelm Friedrich, 1885, S. 49-53
Tonari.no.Totoro.600.502891
Darum sind Ghibli- filme faszinierend (=> Diskussion).

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