FANDOM


Emblem-important
Achtung dies ist ein Spoiler!
Dieser Artikel verrät wichtige Handlungselemente aus dem Anime oder Manga. Wenn du das Werk nicht kennst, kann das Lesen dieses Artikels dir die Freude am Werk nehmen.

Dieser Artikel beschreibt die Handlung des Films Arrietty - Die wundersame Welt der Borger sehr ausführlich. Für eine kürzere Fassung siehe Zusammenfassung:Arrietty - Die wundersame Welt der Borger.

AngekommenBearbeiten

Ghibli arrietty stadt klein

Die Stadt Koganei.

Sadako Maki fährt ihren Neffen Shou zu sich nach Hause. Sie fahren durch die Stadt Koganei und durch einen Wald, das zu Sadakos Anwesen gehört. Doch sie hält ihren Wagen an, weil Harus Auto vor der Einfahrt steht. Sie steigen aus. Die Krähe breitet seine Flügel über Shous Kopf aus und stürzt sich auf ihre Beute: Die Katze Mia. Doch Mia konnte die Krähe verjagen und Shou setzt seinen Weg zur Haustür fort. Doch er bleibt stehen, als er einen kleinen Menschen im Garten sieht. Er konnte das Gesicht des winzigen Fremden nicht erkennnen, weil dieser sich in der Wiese versteckt hat. Shou setzt seinen Weg fort.

Der Winzling kommt aus seinem Versteck hervor. Es ist die Borgerin Arrietty Clock. Ihr bleibt nicht mehr viel Zeit ihr Zuhause zu erreichen, denn eine Katze jagt sie. Sie konnte sich durch das Kellerfenster retten. Vor der Haustür wird sie von zwei Heuschrecken hüpfend begrüßt. Sie betritt ein Gerümpel, wo sie durch ein Fenster in ihr Zimmer steigt. Sie legt ihre Fundsachen beiseite.

Homily

Erst begeisternd, dann pessimistisch führt Homily eine Konversation mit ihrer Tochter.

Ihre Mutter Homily Clock tritt in ihr Zimmer ein (ohne vorher anzuklopfen) und bittet sie darum ihr Zimmer aufzuräumen, weil es hier wie eine wildgewachsene Wiese aussieht. Arrietty konnte sie fröhlich stimmen, als sie ihr zwei Lorbeerenblätter überreicht. Sie holt Wasser für ihre neue Blumen. Die Mutter erinnert sie daran, dass draußen gefährlich ist, besonders in der Nähe von Menschen. Schließlich wurde Großvater von einer Kröte gefressen. In der Küche kommt Arrietty strahlend ihrem Vater Pod entgegen.

Ghibli arrietty garten klein

Nur etwas borgenBearbeiten

Borger-haus

Der Aufzug.

Pod legt seine Ausrüstung ab und berichet, dass das Haus heute einen neuen Mitbewohner hat. Trotz seines Versuchs seine Frau zu beruhigen, dass es hier um einen kranken Jungen handelt, befürchtet Homily das Schlimmste. Schließlich wird Arrietty mit ihrem Vater zum ersten Mal „borgen“ und Kinder sind bekanntlich boshafter als Erwachsene. Doch der Vater hat beschlossen mit siner Tochter zu borgen, weil sie mit 14 Jahren volljährig ist, sich darauf so sehr darauf gefreut hat und Kinder immer nachts schlafen. Die Mutter setzt sich am Esstisch hin und kratzt das restliche Zucker aus einer Dose.

Sadako wünscht Shou eine angenehme Nacht, während Shou Haru dabei hilft das Fenster zu schließen. Arrietty zieht sich in ihrem Zimmer um. Als sie mit Pod aufbricht, sagt die Mutter, dass sie Taschentuch und Zucker mitnehmen können. Mit gedämpfter Stimme fügt sie hinzu, dass es nicht so wichtig ist, um ihr Besorgnis auszudrücken.

Pod zeigt seinem Nachwuchs den Weg, die überwiegend aus Leiter besteht, zur Küche der Menschen. Die Leiter bestehen aus Nägeln oder Heftklammern. Vor einer Vorrichtung bleiben sie stehen. Pod zieht am Seil, worauf ein Stein heruntergelassen wird und Pod nach oben gezogen wird. Arrietty tut es ihm gleich. Pod schneidet noch das doppelseitige Klebeband zurecht, bevor sie weitergehen.

Das Handwerk eines BorgersBearbeiten

Ghibli arrietty wurde entdeckt

Erwischt!

Arrietty-og

Arrietty ist von der Ausstattung des Puppenhauses überwältigt.

In der Küche der Menschen angekommen, richtet der Vater seinen Zeigefinger auf einen Tisch, wo der Zucker steht. Dann seilt er sich vom Schrank ab. Am Boden setzt er seinen Weg zum Tisch fort, wo er mit Klebeband an seinen Schuhen und Handschuhen den Tischbein raufklettert. Oben angekommen entnimmt er aus einem Behälter ein Würfelzucker und winkt seiner Helferin ein Signal zu.

Auf sein Kommando seilt sich Arrietty hinunter und läuft am Boden zum Tisch weiter, wo der Vater ihr den geschnürten Würfelzucker vorsichtig hinunterseilt. Sie packt den Würfel in ihr Beutel und sie gehen weiter zu einer Steckdose. Während der Vater die Steckdose hebelt, nimmt Arrietty ihre erste Beute auf: eine Stecknadel. Als sie durch die Steckdose gehen, erinnert Pod seine Tochter daran, vorsichtig zu sein. Darauf zeigt sie ihm ihr neuerworbener Stecknadel. Doch Pod entgegnet ihr: „Es gibt Gefahren, die man nicht herausfordern soll.“

Am Zielort kommen sie durch das Kamin im Puppenhaus hervor. Arrietty schaut umher und kommentiert, dass die Sachen sicherlich Homily gefallen wird. Doch Pod warnt, nichts aus dem Puppenhaus zu entwenden, weil die Menschen es bemerken werden. Im Shous Zimmer schleichen sie zu einer Taschentuchdose. Dann schleichen sie weiter, jeder an einem Ende der Dose, um gemeinsam ein Taschentuch herauszuziehen. Pod nickt ihr zu, doch sie rührt sich nicht. Denn Shou starrt sie direkt an. Vor Schrecken ziehen sie sich zurück, wobei Arrietty ihren Beutel umstößt und so den Würfelzucker verliert.

Die BegegnungBearbeiten

Ghibli arrietty keller klein

Arrietty ist getrübt, weil sie beim Borgen von einem Menschen erwischt wurde.

Borger2

Ein Würfelzucker kann nicht zufällig hier sein.

Mit leise, aber unüberhörbare Stimme, spricht Shou, dass sie keine Angst vor ihm haben muss. Er fügt hinzu, dass er Arrietty heute schon im Garten gesehen hat. Die Borger kehren heim. Der Vater bittet seine Tochter ihre Mutter nichts von diesem Vorfall zu erzählen. Er glaubt, dass Shou ihnen nichts Böses antun wird (da Shou noch keinem von seiner Entdeckung eines Borgers im Garten erzählt hat) und will abwarten, was in den nächsten Tagen passieren wird.

Zu Hause erzählt Pod seiner Frau, dass die Lampe ausgefallen ist und sie daher umkehren mussten. Überraschend sieht Homily das Positive darin, dass ihnen nichts zugestoßen ist. Sie sieht ihrer Tochter an, dass die anfängliche Abenteuerlust aus ihrem Gesicht gewichen ist. Auch als Pod die Tochter darum bittet ihre erste Beute ihrer Mutter zu zeigen, flammte ihre Begeisterung nicht auf, sondern nur ihr Gähnen.

Am nächsten Tag setzt sich vor dem Haus und spielt mit einem Käfer, während es draußen regnet. Dann hört sie herannahende Schritte. Sie schaut nach und sieht einen Würfelzucker vor dem Kellerfenster. Mit einem Blatt über dem Kopf rennt sie Shou hinterher und schaut aus der Ferne ihm an. Sie kehrt um und hebt den Würfelzucker auf, um den darunterliegen den Zettel zu lesen. Doch sie stellt es wieder zurück.

Am Esstisch erzählt Arrietty ihren Eltern, dass ein Mensch einen Würfelzucker vor dem Kellerfenster gestellt hat. Sie fügt hinzu, dass Würfelzucker offenbar das Stück ist, welches sie gestern beim Borgen verloren hat. Pod fordert seine Tochter auf, den Würfelzucker nicht anzufassen. Mit kurzem schnellem Atmen befürchtet Homily, dass es sich um eine Falle handelt: „Das ist eine Falle! Sie wollen uns einfangen. Sie wollen uns alle drei einfangen. [...] Wer weiß, vielleicht haben sie uns schon längst entdeckt. Pod wir müssen sofort von hier weg. Und das, wo ich mich doch hier so wohlfühle. Jetzt müssen wir das wunderschöne Haus verlassen.“

FundsacheBearbeiten

Bo8

Arrietty auf dem Weg zu Shou.

Arrietty-krähe

Bird

Vor dem Kellerfenster, das neben dem Borgerhaus sich befindet, hängt Arrietty die Wäsche auf. Die Mutter gesellt sich zu ihr, um sie für ihre Hilfe zu bedanken. Als die Mutter fortgeht, geht Arrietty einen Kellerfenster weiter, wo sie Ameisen vom Würfelzucker verscheucht, um den darunterliegenden Zettel zu lesen. Sie liest „Fundsache“.

Sie zieht sich um und packt den Würfelzucker in ihr Beutel. Das Borgerhaus verlässt sie durch den Hintereingang, um sich auf den Weg zu Shous Zimmer zu machen. Sie klettert auf die Ranken zum Dach des Hauses der Menschen hinauf. Angekommen wirft sie einen Würfelzucker durch das Fliegengitter ins Shous Zimmer. Sie fordert ihn auf, ihre Familie nicht mehr zu belästigen, weil sie sonst umziehen müssen.

Als das Borgermädchen wieder aufbrechen wollte, konnte Shou sie in einem Gespräch verwickeln, indem er nach ihrem Namen fragt. Dann erzählt er von seinen geschiedenen Eltern. Ihr Gespräch wird jedoch von einer Krähe unterbrochen, der Arrietty fangen wollte und sich im Fliegengitter verfängt. Shou öffnet das Fenster und konnte nach dem kleinen Mädchen greifen, die mit beiden Händen kräftezerrend an einer Ranke umklammert.

Vom Lärm angelockt, schaut Haru in Shous Zimmer nach dem Rechten. Sofort geht sie zum Angriff über und verscheucht die Krähe prügelnd davon. Shou konnte Arrietty unauffällig ins Zimmer holen und er setzt sich aufs Bett. Arrietty nutzt die Gelegenheit, um aus dem Zimmer zu verschwinden. Auf dem Heimweg trifft Arrietty auf ihren Vater, der ihr auffordert nie wieder Menschen zu besuchen. Daheim sagt er zu seine Frau, dass sie umziehen müssen.

Tonari.no.Totoro.600.502891
Darum sind Ghibli- filme faszinierend (=> Diskussion).