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Achtung dies ist ein Spoiler!
Dieser Artikel verrät wichtige Handlungselemente aus dem Anime oder Manga. Wenn du das Werk nicht kennst, kann das Lesen dieses Artikels dir die Freude am Werk nehmen.

In diesem Artikel wird alles über den Film Das wandelnde Schloss von Hayao Miyazaki verraten. Die Abschnitte entsprechen den Filmkapiteln. Die Fortsetzung zu diesem Artikel findet ihr unter Spoiler 2:Das wandelnde Schloss. Die gekürzte Fassung könnt ihr unter Zusammenfassung:Das wandelnde Schloss einsehen.

SophieBearbeiten

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Aus dem Nebel tritt ein Wesen, erst mit seinen dünnen langen Beinen, dann sein Körper mit Ziegelsteinen und hustenden Schornsteinfegern. Aus seinem konstruierten Mund erstreckt sich seine Zunge. Zielsicher stampft so das Wesen auf seinen zierlichen vier Beinen um eine Herde Schafe. Im blauen Himmel grüßen Vögeln ihm zwitschernd zu.

Sophie sitzt in ihrer Heimatstadt sicher hinter verschlossenen Fenstern. Denn im Moment rast ein undurchsichtiger hustender Rauch, der einen fahrenden Zug umhüllt. In ihrer Stube näht sie ein Ornament an einem Hut. Sie wird von einer ihrer Mitarbeiterinnen unterbrochen, die an ihrer Tür klopft. Diese will ihr nur mitteilen, dass sie bald den Laden schließen. Dann stürmen sie und andere Mitarbeiterinnen zum Fenster, um Hauros Schloss zu sehen; das Wesen, welches sich aus dem Nebel gelichtet hat. Die Frauen erzählen sich, dass Hauro das Herz herausgerissen worden ist.

Nach getaner Arbeit verlässt Sophie den Laden Hatter's. Über ihr ertönt der flatternde Lärm von Kajaks. Im Wind wehen die gelb-rot-gestreiften Flaggen aus dem Fenster der Häuser. Sie sind das Symbol des Königreichs Ingary in Kriegsbegeisterung. Sophie schwingt ihre Beine in eine Dampfbahn mit der Richtung „A A Beer“.

Die Parade ist nicht zu übersehen, wo die Menschenmasse den vorbeimarschierenden Soldaten als Helden zujubeln. Doch Sophie entfernt sich von dieser und schaut gelegentlich auf ihrem Zettel nach einer Adresse. Dann wird sie von zwei Soldaten aufgehalten, die sie als süße Maus ansprechen. Vorsichtig tritt sie einen Schritt zurück. Es legt sich eine Hand um ihre Schulter und neben ihr steht der Zauberer Hauro. Sein Haar ist strahlend blond, passend zu seinem breiten Lächeln. Er schwingt seinen Zeigefinger, um einen Zauber zu wirken und die Soldaten marschieren fort. Sie erzählt ihm, dass sie ihre Schwester Lettie im Chezarys besuchen will. Jedoch bleibt weder ihr noch Hauro Zeit sich zu unterhalten, denn Hauro wird von Gummimännern verfolgt. Als sie in eine Sackgasse gedrängt werden, hebt Hauro seine Beine zum Flug. Mit Sophie an der Hand geht er in der Luft in Richtung Chezarys, als würden sie gewöhnlich spazieren. Für Sophie ist es anfangs ungewohnt, aber bald findet sie Freude daran. Sie kommen auf der Terrasse des obersten Stocks an. Hauro verabschiedet sich von ihr, indem er sich rückwärts vom Balkon fallen lässt und darauf verschwindet.

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Im Laden drängen sich die Kunden auf Lettie, um von ihr Pralinen überreicht zu bekommen. Ihr Kollege flüstert ihr ins Ohr, worauf sie zur Terrasse stürmt. Sie wundert sich, wie ihre ältere Schwester dahin gelangt ist. In der Lagerkammer hinter der Küche unterhalten die beiden sich weiter. Sophie erzählt ihr von Hauro. Darauf warnt Lettie, dass Krieg herrscht. Später erfährt Sophie, dass streuende Zauberer wie z.B. Hauro vom König gesucht werden. Am Hintereingang des Ladens verabschieden sie sich. Lettie fragt sie noch, ob sie wirklich Hutmacherin bleiben will und so appelliert sie, dass Sophie ihr eigenes Leben führen soll.

Der FluchBearbeiten

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An einer Gasse fern der Menschenmasse steht ein formloses schwarzschleimiges Wesen in einer Uniform. Sogar eine Nase ist in seinem Gesicht zu erkennen, jedoch fehlt ihm das Gesicht. Seine Form hat ihm eine Hexe gegeben. Weiter hinten in der Gasse streckt eine Frau ihren Gehstock aus der Kutsche, um ein Kännchen auf den Boden zu stellen. Die Kutsche selbst wird von zwei Gummimännern begleitet. Die Frau klopft mit ihrem Stock auf den Boden, worauf die Gummimänner flüssig wie Wasser in das Kännchen strömen. Dann nimmt die Frau das Kännchen wieder zu sich. Durch ein weiteres Klopfen richten sich die zwei anderen Gummimänner auf und tragen die Kutsche fort.

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Als die Sterne sich am Himmel zeigen, kehrt Sophie zu ihrem Hutladen zurück. Plötzlich steht die Hexe aus dem Niemandsland vor Sophie, die sich über den Besuch wundert, da die Tür abgeschlossen war. Als die Hexe den Laden als armselig bezeichnet, hält Sophie ihr die Tür offen. Die Hexe verlässt den Laden schließlich, aber durch Sophie hindurch. Als der unerwünschte Besuch fort ist, schaut Sophie zitternd ihre Hand an. Sie rennt zum Spiegel, wo sie sich von drei Seiten betrachten kann. Zähneknirschend fasst sie sich am Gesicht. Sie ist nun eine ältere Frau geworden, bei der sich die Falten im Gesicht und an den Händen tief in die Haut gegraben haben. Ihre Stimme ist die einer 90-Jährigen.

Am nächsten Tag kommt Sophies Mutter, der von den Kunden mit Honey zugerufen wird, in den Hutladen. Die Mitarbeiterinnen bestaunen sie, weil sie in die neueste Mode von Kingsbury gekleidet ist. Die Mutter klopft an Sophies Schlafzimmertür, doch diese schickt sie wieder weg, aufgrund einer angeblichen Krankheit, die sie mit starkem Husten vortäuscht. Sophie hat sich entschlossen den Fluch zu brechen. So zieht sie sich um, packt etwas Käse und Brot ein und verlässt ihre Heimatstadt auf einem Karren. Sie überquert einen Fluss, worauf etwas später des Weges die Anwohner sie vor Zauberer und Hexen warnen. Jedoch setzt Sophie ihren Weg fort ins Niemandsland, oder auch „Tal der Furchen“ genannt.

Nach kurzer Weile legt sie eine Pause ein. Sie gesteht, dass sie sich überschätzt hat. Aus einem Gebüsch zieht sie einen Stock raus, wobei ihre alt gewordenen Knochen knacksen. Am Ende des Stocks ist eine Vogelscheuche mit einem Rübenkopf. Diese wird von ihr Rübe getauft und sie erhält als Dank einen Gehstock. Sophie fragt die Vogelscheuche nach einer Unterkunft, woraufhin diese später mit einem vierbeinigen dampfenden Ungetüm wiederkehrt. Sophie begibt sich zum Hinterleib des Schlosses, weil dort der Eingang ist.

Im SchlossBearbeiten

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Nachdem Sophie das Schloss betreten hat, verabschiedet sie sich von Rübe. Sie lobt ihn als liebe Rübe und wünscht ihr viel Glück. Mit kleinen Schritten bewegt sie sich vorsichtig auf den Kamin zu. Sie traut sich nicht sich umzusehen, weil Staub und Spinnweben an jeder Ecke auf sie warten. Doch die Wärme des Feuers lässt sie vor Erschöpfung einnicken. Das Feuer ist jedoch der Dämon Calcifer, der sie sobald auf ihren Fluch anspricht. Da Sophie niemand darüber erzählen kann, bittet sie ihn um Rat. Er will mit ihr eine Vereinbarung treffen: Wenn sie seinen Fluch bricht, wird er ihr helfen. Jedoch sagt er auch, dass Dämonen kein Versprechen eingehen können, worauf Sophie diesen Handel ignoriert und dann wieder einschläft.

Morgens am Hafen winken die Menschen den Matrosen in ihren Schlachtschiffen zu. Sophie wird durch das Klopfen an der Tür geweckt. Markl zieht seinen Bart hervor und sich seine Kapuze über, um den Bürgermeister der Hafenstadt zu empfangen. Markl wird eine Einladung von Suliman an Jenkins überreicht. Nachdem er sich verabschiedet, fragt er Sophie, wer sie sei. Wieder klopft es an der Tür und das Mädchen Madge tritt ein, die sagt sie möchte das Übliche haben. Sie fragt Sophie, ob sie eine Hexe sei. Darauf bejaht Sophie. Das Mädchen zieht ein gezwungenes Lächeln auf. Markl mischt das Pulver zusammen und er gibt es dem Mädchen gegen Bezahlung. Erneut klopft es an der Tür in Kingsbury. Markl wird eine Einladung von Suliman an Pentragon überreicht. Jenkins und Pentragon sind Geschäftsnamen von Hauro.

Sophie dreht an der Türklinge, wodurch sie ins Niemandsland gelangt. Als sie nochmal an dieser dreht ist sie in der Hafenstadt. Markl bittet sie nicht mit der Tür zu spielen, bevor er Käse und Brot zum Frühstück holt. Sophie will Speck in der Pfanne braten. Jedoch sagt Markl ihr, dass Calcifer nur Hauro gehorcht. Calcifer zögert erst Sophie zu helfen, bis sie ihm flüsternd droht, Hauro von ihrem Handel zu erzählen. Daraufhin gibt er doch nach, zu Markls Bewunderung.

HausputzBearbeiten

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Die Scheibe an der Tür dreht sich auf Schwarz und Hauro tritt ein, der sogleich Markls Begrüßung ignoriert. Seine Neugier ist auf seinem Feuerdämon gelenkt, weil Calcifer der neuen Putzfrau, Großmutter Sophie gehorcht. Hauro löst Sophies Griff von der Pfanne, um selbst weiter zu braten. Er reicht ihr die Pfanne rüber, damit sie zwei weitere Scheiben Speck und sechs Eier in die Pfanne gibt. Die Eierschalen verfüttert er an Calcifer. Währenddessen bereitet Markl den Tee zu und räumt den überladenden Tisch ab. Hauro verteilt das Essen auf drei Teller. Sogleich schlingt Markl das Essen herunter und schleckt seine Finger ab, die er dann auf dem Tisch abwischt.

Als Sophie von Hauro darauf aufmerksam gemacht wird, greift sie in ihre Jackentasche. Sie kramt ein rotgefalteten Zettel hervor, worauf ein Symbol abgebildet ist. Der Zettel erglüht sofort, als Hauro diesen berührt. Gezielt schwebt der Zettel auf den Tisch und hinterlässt unter Flammen das Symbol. Hauro liest die Nachricht der Hexe aus dem Niemandsland vor: „Der du die Sternschnuppe gefangen hast, Mann ohne Herz, dein Herz wird nun mir gehören.“ Hauro streicht mit seiner offenen Hand über diese Nachricht und sie verschwindet, aber der Zauber bleibt. Hauro befiehlt seinem Dämon das Schloss 100 km weiter zu bewegen, damit die Hexe das Schloss nicht findet. Außerdem trägt er Calcifer auf, warmes Wasser laufen zu lassen. Wütend hämmert Sophie auf den Tisch, weil Markl sie fragt, ob sie für die Hexe arbeitet, doch sie bekommt ihren Mund nicht auf, weil sie keinem über den Fluch erzählen kann.

Staub wirbelt in der Luft und kleine Insekten, die Einwohner des Schlosses, fliehen, weil Sophie den Boden fegt. Markl trägt die Möbel hinaus und Sophie stellt Calcifer zur Seite, um die Asche im Kamin wegzutragen. Hauro kommt, um Calcifer vor dem Ausgehen zu bewahren. So kommt der Dämon wieder auf seinen alten Platz und er bekommt frisches Holz zum Verbrennen. Er warnt Sophie es mit dem Putzen nicht zu übertreiben, bevor er das Schloss verlässt. Die Türscheibe dreht sich auf Schwarz. Der Dämon offenbart Sophie den Fluch zwischen ihm und Hauro: Wenn der Dämon stirbt, stirbt Hauro mit.

Sophie ist auf dem Weg zur oberen Etage, doch Markl stoppt sie. Dann schaut sie ihn an und gibt ihm die Gelegenheit seine liebsten Sachen zu packen. In der Zwischenetage betritt sie das Badezimmer, übersät mit Tränken und willkürlichen Farbstreifen. Sie schaut aus dem Fenster hinaus und ist überwältigt von der Landschaft und Calcifers Kraft, weswegen sie ihn lobt. Vor Freude pustet das Schloss aus seinen Schornsteinen Dampf und Feuer. Sie geht zu einem Balkon, um die Aussicht weiter zu genießen. Dort findet sie Rübe, welche in einem Loch feststeckt. Mit Markl zieht sie die Vogelscheuche heraus.

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Darum sind Ghibli- filme faszinierend (=> Diskussion).