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Dies ist die Fortsetzung zu Spoiler:Prinzessin Mononoke (Urfassung).

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Man vernimmt das Marschieren der Armee und das Klirren der Metalle.

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Das Feuer der Schmiede scheint den Boden zu verbrennen.

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Die Auswirkung der Diktatur ist überall sichtbar,
besonders in den Gesichtern der Menschen.

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Der Herzog schickt seine Soldaten, um seine Tochter zu treffen.

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Aber Mononoke kämpft, um sie vor ihrem Stahl zu beschützen.

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„Fass meine Frau nicht an“, schreit er wütend.

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Später werden sie vom Feuer der Soldaten überwältigt.

Das Kliff ist ihr einziger Weg zur Flucht.

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Mononoke ist verletzt, aber er besteht darauf seine Gefährtin [auf dem Heimweg] zu beschützen.

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„Ich werde dich nicht mehr zwingen meine Frau zu werden“,
murmelt Mononoke.

„Warum gehen wir nicht nach Hause? Ich habe es satt.“

Ein schlanker Löwe kann sich [allein] durch [das Leben] schlängeln [, denkt sich Mononoke].

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Nachdem er eingeschlafen ist,
holt sie behutsam den Spiegel heraus.

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Im Mondlicht sieht sie einen schlafenden Jungen im Spiegel.

Dies ist das wahre Aussehen von Mononoke.

Er zeigt auch wie dieser Tiere herumgescheucht hat[1].

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Ja, die Tiere werden herumgescheucht.

Eines Tages realisiert der Junge, dass er zu [Mononoke] geworden ist[2].

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Sie kennt nun seine traurige Vergangenheit.

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„… Aber ich kann das Versprechen ihm gegenüber nicht halten.
Ich werde zu meinem Vater zurückkehren. Vergib mir bitte.“

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Sie betritt allein die Festung ihres Vaters.

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„Tritt zur Seite“, befehlt sie ihnen.

„Die Tochter[3] des Herzogs
ist aus Mononokes Klauen zurückgekehrt.“

Die Soldaten folgen ihrem Befehl, ohne Fragen zu stellen.

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In diesem Moment wacht Mononoke auf
und er will wissen, wohin sie gegangen ist.

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Er rennt zum Dorf.

„Habt ihr die drittälteste Tochter des Herzogs gesehen?“,
brüllt er.

Der Bauer zittert: „Bbbbei bei der Festung. Allein.“

„Was??!“

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Mononoke eilt zur Festung.

Er hat völlig vergessen sich etwas anzuziehen.

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Er springt über das Tor der Festung
und setzt schnurgerade seinen Weg fort,
ohne sich Gedanken über die Soldaten zu machen.

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Währenddessen im Inneren der Festung
beeilt sich das junge Mädchen ihren Vater zu treffen,
aber kein Winkel seiner alten Behausung ist ihr vertraut.

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Sie wagt sich bis ganz nach oben …[4]

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Endlich treffen sich der Vater und das Mädchen.

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„Ein Mädchen, die auch leicht zur Frau des Mononokes wird,
ist mir nie in den Sinn gekommen“, sagt der Vater im verächtlichen Ton,
„Aufwühlendes Insekt.“

Der Geist, welcher sich in seinem Körper eingenistet hat, kontrolliert auch seinen Gedanken[5]

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Der Dunst des dämonischen Geistes ist fürchterlich tief
in das Herz seines Magens eingedrungen[6].

Sie unterhält sich mit dem anderswertigen [bösen] Geist.

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„Verschwinde! Lass mich durch!“,
brüllt Mononoke während er sich durch die Masse schiebt.

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Der Herzog streckt[7] seinen Säbel vorwärts auf seine Tochter zu.

Vor seinem letzten Hieb erschreckt
der Spiegel den Geist und bringt ihn so dazu auszufahren[8].

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Sie erkennt ihren Vater an seiner Körperhaltung und der Spiegel zerbricht.

Der böse Geist ist ausgefahren, bis er einen [anderen] Wirt befallen kann.

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Alles was bleibt ist ein schwacher müder Mann,
der vom bösen Geist ausgebeutet wurde[9]. Sie umarmt ihn fest.

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Der [böse] Geist hat den Körper seines Wirts verlassen,
aber er begibt sich in eine nicht weit entfernte Rüstung.

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Der Geist trachtet nach dem Blut des [undankbaren] Herzogs,
dafür dass er ihm seine Kraft geliehen hat.

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Der Dämon beginnt Feuer nach dem Vater und der Tochter zu spucken.

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In diesem Moment wirft sich Mononoke [dazwischen],
um sie vor den Flammen zu beschützen.

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Ihn trifft die volle Wucht des Atems,
aber er steht immer noch standhaft da.

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Als ihm [der böse Geist] bewusst wird, dass er ihn nicht bezwingen kann,
kehrt der Dämon um und rennt davon.

Der brennende Mononoke jagt ihm nach[10].

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Das Feuer lodert, während die Kontrahenten ihren unermesslichen Hass im Kampf auslassen[11].

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Draußen über dem Dach, passiert vor ihren Augen [des Mädchens Folgendes] …[12]

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… der Dämon löst sich mit entsetztem Schrei auf und
Mononoke scheint zu einem Haufen Asche zerfallen zu sein.

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Sie läuft zu seinem Bauch und bricht in Tränen aus.

Seine tapfere Ritterlichkeit hat sein wohlbehütetes Leben gefordert,
um das ihres Vaters zu retten.

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„Weine nicht“, sagt eine Stimme,
„Der große Mononoke lässt seine Gattin nicht im Stich.“

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Sie lachen und umarmen sich. Freudentränen strömen über ihre Wangen.

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In den Armen des Mädchens stirbt der Herzog;
als Mensch und nicht als Dämon.

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Die Bevölkerung und die umliegende Stadt,
die unter der Unterdrückung des Herzogs gelitten hatten,
nehmen Ansturm auf die Festung.

Die Tore sind aufgebrochen und das Feuer [welches die Menschen gesetzt haben] breitet sich aus.

Die monströse Festung ist zu Asche zerfallen.

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Mononoke bricht voller Freude zu seinem Revier in den Bergen auf.
Er trägt seine glückliche Frau auf den Rücken[13]

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AnmerkungenBearbeiten

  1. Wörtlich übersetzt heißt es „Er zeigt das Rumscheuen der Tiere.“
  2. Der Junge hat die Tiere gequält und wurde zur Strafe in ein Mononoke verwandelt worden. Es ist jedoch nicht bekannt, wer ihm diesen Fluch auferlegt hat.
  3. Wörtlich übersetzt Mädchen
  4. Die Residenz des Herzogs befinden sich innerhalb der Festung.
  5. Im Originaltext heißt es wörtlich „Der Geist, welcher seinen Körper besetzt hat, wurde auch zu seinen Gedanken.“ Der böse Geist lebt im Herzog. Im Laufe der Zeit entwickelt der Geist einen starken Willen, während der Wille des Herzogs schwächer wurde. So übernimmt der böse Geist nicht nur den Körper des Herzogs, sondern auch seine Gedanken. Dieser Dualismus findet man auch in Hayao Miyatzakis Filmen wie z.B. der Rachegott.
  6. Hier ist der Einfluss des bösen Geistes auf den Herzog gemeint. Der Satz beschreibt eine Hyperbel, dass der böse Geist den Herzog vollkommen kontrolliert.
  7. Wörtlich übersetzt „ergreift“.
  8. Der Spiegel erfüllt dem Herzog den Wunsch des Herzogs, sich vom bösen Geist zu befreien.
  9. Der böse Geist hat auch die Lebenskraft des Herzogs geraubt, als er ausfuhr.
  10. Wörtlich übersetzt: „Mononoke, der in Flammen steht, jagt ihm nach.“.
  11. Wörtlich übersetzt „Das Feuer lodert, ungeachtet dem windigen Schlagabtausch und dem Hass der Kämpfenden.
  12. Wörtlich übersetzt heißt es „Draußen über dem Dach, nur im Angesicht ihrer Augen …“
  13. Wörtlich übersetzt heißt es „Mononoke bricht lebhaft auf zu seinem Revier in den Bergen, auf dem Rücken seine glückliche Frau tragend.“

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