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Taeko

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Taeko ist der Hauptcharakter im Tränen der Erinnerung und ledig, obwohl ihre Familie sie zum Heiraten drängt. Sie wird als Schulkind sowie als Erwachsene gezeigt. In der Schule war sie mit Rie, Toko und Tani befreundet.

PersönlichkeitBearbeiten

Taeko ist ein fröhliches Kind. Wenn sie traurig ist, singt sie vor sich hin. Auch versucht sie stets freundlich zu sein. Dies prägt ihr die Mutter besonders ein. Sie fühlt sich auch schlecht, wenn sie Ungutes getan hat. Einmal warf sie das Essen weg, weil sie es nicht mochte. Als während der Schülerkonferenz das Thema Essensverschwendung angeführt wird und Tani auf die hungernden Menschen in Vietnam hinweist, fühlt Taeko sich schuldig. Wegen Abe fühlt sich Taeko lange schuldig.

Tokioter AlltagBearbeiten

Taeko, 27 Jahre ledig, lebt in Japans Hauptstadt Tokio, wo sie auch geboren wurde[1]. Sie arbeitet als gewöhnliche Büroangestellte einer Firma. Als sie Urlaub für zehn Tage nehmen möchte, schlägt ihre ältere Schwester Nanako ihr vor nach Yamagata zu gehen. Dort lebt Toshios Familie auf einem Bauernhof, wo gerade die Erntezeit für die Färberdistel beginnt. Es ist ein guter Abwechslung zum Stadtleben und sie kennt die Familie bereits, weil sie schonmal auf dem Bauernhof gewesen war. Ein Tag vor der Abreise kommen ihr Erinnerungen der Vergangenheit in den Sinn.

Fahrt nach YamagataBearbeiten

Im Zug kommen ihr Erinnerungen an die Schulzeit als Fünftklässerin wieder hoch. Sie erinnert sich, dass sie sehr gerne Ananas gegessen hat. Doch diese ist teuer gewesen. Denn damals sind 360 Yen ein Dollar wert gewesen.

In Yamagata betrachtet sie ihr jüngeres Selbst. Dabei stellt sie fest, dass sie rebellisch gewesen war. Sie hatte sich weder im Beruf noch Privatleben etwas von Erwachsenen vorschreiben lassen. Auch hatte sie Probleme in der Schule (vor allem in der Mathematik) und mit Jungs.

Taeko und die JungsBearbeiten

Banchan fragt sie, ob sie Toshio heiraten will. Da rennt Taeko weinend aus dem Haus. Toshio holt sie mit dem Auto ab. Sie versichert ihm, dass es nichts mit seiner Familie und dem Dorf zu tun hat. Dann erzählt sie ihm von ihrer Vergangenheit mit Jungs:

Abe, ein Junge aus armen Verhältnissen, kam nach Tokio. Er war immer schmutzig gekleidet und saß neben ihr. Sie wurde von diesem Jungen immer geärgert und sie hatte ihn gehasst. Als der Junge die Stadt verließ, forderte die Lehrerin die Schüler auf, dass jeder ihm zum Abschied die Hände schütteln soll. Sie weigerte sich. Seither plagt sie der Gedanken, dass sie auf ihn herab gesehen hat.

Toshio erklärt ihr, dass Jungen sich hart präsentieren, um stark zu wirken. Taeko kann so ihren Schmerz besiegen und realisiert, dass sie heute ein anderer Mensch als früher ist.

Die AbreiseBearbeiten

Toshios Familie bringt Taeko zum Bahnhof und verabschiedet sich. Sie verspricht ihnen wiederzukommen. Als Taeko im Zug sitzt, bemerkt sie, dass sie auf dem Bauernhof sehr glücklich gewesen ist. Sofort steigt sie an der nächsten Haltestelle um, ruft an und nimmt den Bus zurück nach Yamagata. Angekommen trifft sie Toshio im Auto. Sie fährt mit ihm zurück zum Bauernhof.

BeziehungenBearbeiten

Sonderling der FamilieBearbeiten

Sie ist ein außergewöhnliches Kind. In Mathematik ist sie außergewöhnlich schlecht. Sogar ihre ältere Schwester Yaeko ist über ihre Leistung entsetzt. Ihre Familie betrachtet sie als Sonderling, was einem Schwarzes Schaf gleichkommt. Sie verhält sich stur; besonders gegenüber Nanako.

YaekoBearbeiten

Als Kind hat Nanako sie immer gerne geärgert. Es kam sogar am Abendtisch zu einem Streit über die Handtasche, die ein Geschenk an Taeko war. Taeko woillte die Handtasche jedoch nicht. Als die Familie zu einer Veranstaltung gehen wollte, verhielt sich Taeko sehr störrisch. Sie weigerte sich mitzukommen, weil sie keine Handtasche hatte. Yaeko brachte ihr die Handtasche. Trotzdem weigerte sie sich mitzukommen. Die Familie ging ohne sie los. Sie rantte barfuß aus dem Haus, weil sie doch mitkommen wollte. Der Vater wurde sauer auf sie. Auch wenn Yaeko ihre Schwester gerne ärgert, ist sie ihr doch hilfsbereit. Sie hilft ihr sogar bei den Mathematikaufgaben.

VaterBearbeiten

Der Vater ist nicht sehr streng mit ihr. Er ist ein gewöhnlicher Vater. Taekos ältere Schwestern meinen, dass Taeko zu sehr verwöhnt werde. Meistens sieht man ihn am Essenstisch beim Lesen der Zeitung.

Als Taeko sich anfangs weigerte mit der Familie zur Vernastaltung zu gehen und dann doch mitgehen wollte, rannte sie ohne Schuhe aus dem Haus. Der Vater wurde sauer und verpasste ihr eine Ohrfeige. Er bedauerte es so gehandelt zu haben.

Für die Deutschen meist unverständliches Nikku-Verhalten des Vaters: Wenn Taeko sich unartig benimmt, tut er so als ob sie Luft wäre oder gibt gleichgültige Bemerkungen von sich. Das wirkt als hätte er Desinteresse. Dies ist ein typisches Verhalten in den 60er Jahren. Auch Taekos Mutter und Großmutter verhalten sich so.

Taeko zeigte ihr Schauspieltalent bei ihrer Schulaufführung. Man wollte sie in einer Show auftreten lassen. Die Familie freute sich, dass sie ber ein Talent verfügte, weil sie sonst als Schwarzes Schaf betrachtet wurde. Der Vater jedoch verbot es ihr, weil er es nur als unnötige Unterhaltung betrachtete.

MutterBearbeiten

Die Mutter ist stets freundlich zu ihr. Sie bringt ihr bei stets freundlich zu anderen Menschen zu sein und sie nicht zu verletzen. Dies prägt Taeko sehr. Dies sieht man deutlich daran als sie Taeko ermahnt als ihr Vater es ihr nicht erlaubt in der Theathershow aufzutreten: Sie soll es keinesfalls Aoki erzählen, dass sie die Stelle anstelle Taeko bekommen hat. Sie begründet dies damit, dass Taeko sie sonst so verletzen würde.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Kazuo Oga and Studio Ghibli (eng.), Dokumentation, November 2014
The-red-turtle.jpg
Die rote Schildkröte“ ab 16.03.17 im Kino.

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