FANDOM


Transforming

Tanukis vor und nach der Mensch-Verwandlung

Die Tanukis (jap. 狸), welche Marderhunde sind und im Film Pom Poko vorkommen, leben friedlich in ihren Wäldern, bis die Menschen sie durch das Tama New Town-Bauprojekt aus ihren Lebensräumen vertreiben.

VorliebenBearbeiten

Ausnahmslos alle Tanukis lieben das Essen der Menschen wie Ponkichi es so schön ausdrückt. Dies ist der Grund warum die Tanukis die Menschen nicht vernichten wollen, sondern diese nur aus ihrem Lebensraum vertreiben wollen.

Die Tanukis unterscheiden sich nicht besonders von den Menschen. Sie schauen gerne fern. Nachdem sie die Menschen erschreckt haben, feiern sie. Fast jede Nacht gibt es etwas zu feiern. Im Gegensatz zu den Menschen bevorzugen sie ein sorgenfreies bequemes Leben.

Auch unterscheiden sich die Tanukis von den Kitsune: Tanukis sind faul, tollpatschig und halten treu zueinander.

LebensräumeBearbeiten

Tama-HügellandBearbeiten

Die Tanukis im Tama-Hügelland sind vom Baueifer der Menschen direkt betroffen. Hier spielt sich die Handlung der Geschichte ab. Viele Tanukis stammen aus dieser Region und versuchen den Wachstum des Tokio-Vororts aufzuhalten. Aber ihr Plan scheitert, trotz Verstärkung durch die Weisen Shikokus. Letztendlich geben sie ihr Gebiet am Tama-Hügel auf.

Vorort TokiosBearbeiten

Einige Tanukis vom Tama-Hügelland sind in den Vororten Tokios umgezogen, weil in ihrer alten Heimat kein Platz mehr für sie ist. Mit der Zeit vergaßen sie einen Großteil ihrer Verwandlungskünste.

TokioBearbeiten

Nachdem die Tanukis den Tama-Hügel aufgegeben haben, leben viele Tanukis als verwandelte Menschen in der Metropole weiter. Sie arbeiten in verschiedenen Berufen. Einige wurden sogar Millionäre wie die Kitsune. Die Tanukis, die sich nicht verwandeln konnten, mussten nach Shikoku oder zum Tama-Naturschutzgebiet ziehen.

ShikokuBearbeiten

In Shikoku leben die drei Weisen Shikokus und andere Tanukis (z.B. Koharu) in den entlegendsten Wäldern Japans. Die Tanukis in diesem Wald sind in der Verwandlung sehr begabt. Sie nutzen diese Kunst sehr oft, um die Menschen zu erschrecken. Daher haben die Menschen Furcht vor ihnen und verehren sie als Götter.

FujinoBearbeiten

Den Tanukis im Fujino-Wald sind die Verwandlungskünste nicht so bekannt wie denen aus dem Tama-Hügelland. Sie sind vom Baueifer der Menschen indirekt betroffen. Als ihr Wald zunehmend verschmutzt wird, geht Hayashi ins Tama-Hügelland, um der Sache nachzugehen. Ihr Weiser, der in Verwandlung sehr talentiert ist, wurde bei einer Jagd erschossen. Nur wenige Tsanukis beherrschen die Verwandlungskunst und kennen den Weiser Tanuki von Fujino.

GesellschaftsstrukturBearbeiten

Die Gesellschaftsposition eines Tanuki ist abhängig davon wie gut dieser die Kunst der Verwandlung beherrscht. Auch wenn Tanukis ohne diese Gabe die niedrigste Position in der Gesellschaft haben, werden sie nicht schlecht, sondern gut behandelt wie alle andere Tanukis auch. Den meisten Respekt haben die Weisen und die Stammesältesten. Die Gesellschaftspyramide:

  1. Die Weisen
  2. Die Stammesältesten
  3. Die Anführer
  4. Andere Tanukis

Die WeisenBearbeiten

Die Weisen Shikokus gehören zu den ältesten Tanukis. Yashimano-Hage ist sogar fast 1.000 Jahre alt. Sie behrrschen die hohe Kunst der Verwandlung meisterhaft. Wegen ihres Wissens werden sie hochgeachtet. Auch in Fujino lebte ein weiser Tsanuki, der bei einer Jagd umgekommen ist. Mit seinem Tod geriet auch die Fähigkeit zur Verwandlung in Fujino in Vergessenheit.

Die StammesältestenBearbeiten

Die Stammesältesten führen die Tanukis an, sind für lokale Tanukistämme zuständig und werden von anderen respektiert. Sie berufen auch Treffen ein, um über weitere Vorgehen gegen die Menschen zu diskutieren. Sie beherrschen die Verwandlungsgabe gut und sind sehr weise. Sie können über 100 Jahre alt werden wie z.B. Tsurukame-Oshou. Auch weibliche Tanukis können Stammesälteste werden wie z.B. Oroku.

Die AnführerBearbeiten

Die Anführer führen die Tanukis in den Kampf. Im Tama-Hügelland gibt es zwei Anführer, die jeweils eigene Parteien haben. Zu Beginn des Films sieht man, wie sie gegeneinander kämpfen:

  • Rote Tanuki, angeführt von Gonta
  • Blaue Tanuki, angeführt von Seizaemon

Andere TanukisBearbeiten

Andere Tanukis besitzen kaum oder gar keine Verwandlungsgabe. Daher werden sie von den Weisen und Stammesältesten trainiert.

HeiratBearbeiten

Unter den Tanukis gibt es keine Klassen, außer den Weisen. Daher können sie untereinander heiraten. Nur ein talentierter Tanuki in Verwandlungskunst darf eine Tochter der Weisen heiraten.

Die Frauen suchen sich ihre Männer aus. Die Hochzeitphase ist im Sommer und Frühling. In dieser Zeit vergessen sie all ihre Sorgen. Die Frauen geben ihrem Wunschpartner Flirtsignale. Die Hochzeitszeremonie findet spontan und ohne Feier statt. Sie ist vom Tanzen und Herumlaufen der Pärchen erfüllt. Der Ehebund wird für die Ewigkeit geschlossen und wird erst durch den Tod eines Ehepartners aufgelöst. Die Scheidung ist ihnen fremd. Die Pärchen:

Doch mit dem unaufhaltsamen Baudrang der Menschen wird der Lebensraum der Tanukis kleiner. Wie Shoukichi voraussagt, wird der Lebensraum durch den kommenden Anwachs an Babys kleiner, was die missliche Lage noch verschärft.

GeschichteBearbeiten

Dies ist die Geschichte der Tanukis im Tama-Hügelland.

Meiji-ZeitBearbeiten

Vor 100 Jahren lebten die Tanukis und Menschen friedlich zusammen. Die Tanukis fühtren ihre Verwandlungsgabe offen vor den Augen der Menschen vor. Sie ernteten den Respekt der Menschen. Jedoch fühlten sich die Tanukis den Menschen überlegen. Sie begannen die Menschen zu erschrecken und anzugreifen, um mehr Macht zu gewinnen. Die Tanukis können sehr fies sein, was im Märchen "Der Hase und der Tanuki" zum Ausdruck kommt[1]. Sie wollten von den Menschen angebetet werden. Die Menschen begannen die Tanukis zu hassen. Als sie die Unterdrückung nicht mehr ertragen konnten, rebellierten sie. Durch ihre Überzahl besiegten sie die Tanukis. Die überlebenden Tanukis flohen und schworen sich, friedlich zu leben. So führen sie ihre Verwandlungskunst nicht mehr öffentlicht vor.

GegenwartBearbeiten

Die schrecklichen Verbrechen der Tanukis in der Meiji-Zeit sind bereits in Vergessenheit geraten und wurden zum Mythos erklärt. Die Menschen betrachten die Tanukis als willkommende Gäste bei Feldarbeiten. Denn die Tanukis fressen Ungeziefer und halten so die Felder frei von Fressfeinden. So leben die Tanukis gerne in der Nähe der Menschen und besiedeln sogar leerstehende Häuser. Die Menschen sehen die Tanukis als ihre Nachbarn an und die Tanukis betrachten die Menschen als Ihresgleichen. Es kommt gelegentlich vor, dass Menschen die Tanukis jagen. Jedoch löst dies keinen Massenangriff der Tanukis aus, selbst wenn die Menschen einen weisen Tanuki töten. Jedoch ändert sich ihre Sichtweise als die Menschen an Anzahl und Technologie ihnen weit überlegen werden.

Das Tama-Projekt und ihre FolgenBearbeiten

Die Population der Menschen in Tokio nahm stetig zu und die Wohnräume wurden knapp. Sie riefen das Tama-Bauprojekt ins Leben. Der Tama-Wald wurde abgeholzt, Bauern mussten umziehen, neue Häuser wurden gebaut. Die im Wald lebenden Tiere wurden nicht in die Planungen mit einbezogen. So nahmen sie den Tanukis und den anderen Tieren ihre Lebensräume weg.

Aus der Not heraus griffen die Tanukis die Menschen an oder erschreckten sie. Jedoch konnte das Tama-Bauprojekt nicht aufgehalten werden. Schließlich mussten die Tanukis ihren Lebensraum aufgeben. Sie lebennun bei den Menschen, ziehen um oder passen sich an.

Viele Tanukis, die sich nicht verwandeln können, verließen das Tama-Hüggelland mit Yashimano-Hage, der sich in ein Schiff verwandelte. Wie üblich verließen sie feiernd ihre Heimat. Wie man hier sieht, haben sie immer einen Grund zum feiern.

Doch einige Tanukis, die sich nicht verwandeln können, blieben im Hügelland und wurden zu Dieben. Die verwandslungsfähigen Tanukis nahmen folgende Berufe an:

Viele Tanukis nutzen ihre Verwandlungsgabe, um hohe Positionen im Beruf zu belegen. Einige gelangten so zu Reichtum und wurden sogar Bauleiter.

Das Gespräch mit dem Reporter wirkte sich positiv auf das Bild der Tanukis aus.

Siehe auchBearbeiten

EinzelnachwesieBearbeiten

  1. Brauns, David: Japanische Märchen und Sagen. Leipzig: Verlag von Wilhelm Friedrich, 1885, S. 32-37.
Tonari.no.Totoro.600.502891
Darum sind Ghibli- filme faszinierend (=> Diskussion).

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.